„Die Entscheidung ist nach reiflicher Überlegung gefallen“, so der Landrat. Die jüngsten Kommunalwahlen und die Übernahme zusätzlicher Aufgaben – insbesondere der Vorsitz im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – erforderten eine Neuausrichtung seiner zeitlichen und inhaltlichen Schwerpunkte.
„Mir ist diese Entscheidung nicht leichtgefallen“, erklärt Landrat Eberth. „Das Bayerische Rote Kreuz ist eine herausragende Organisation. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende leisten täglich Großartiges für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür empfinde ich großen Dank und Anerkennung.“
Gemeinsam mit dem Kreisverband habe man in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und im sozialen Bereich begleitet und vorangebracht. Besonders hervorzuheben sind dabei:
- der Neubau der Rettungswache Ochsenfurt,
- der Ausbau des Katastrophenschutzes in Stadt und Landkreis Würzburg,
- die Gründung der Gemeinschaft Wohlfahrt und Soziales.
Stolz sei er zudem auf das Engagement der Ehrenamtlichen, etwa beim Einsatz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal, bei Großschadensfällen in Stadt und Landkreis Würzburg sowie bei den zahlreichen BRK‑Flohmärkten.
Zu den von ihm betreuten Projekten zähle auch die verstärkte Zusammenarbeit der BRK‑Kreisverbände Kitzingen, Main‑Spessart und Würzburg. „Im Rettungsdienst, in der Breitenausbildung und bei den sozialen Diensten zeigt sich, wie wichtig und wirtschaftlich sinnvoll die überregionale Zusammenarbeit für die Sicherheit und Versorgung der Menschen ist“, so Eberth.
In seinem neuen Amt als Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg stellen sich Landrat Thomas Eberth große Herausforderungen. „Zusammen mit unseren Partnern und Expertinnen und Experten bei Rettungsdiensten, Feuerwehren und Kliniken gilt es, in der Notfallmedizin, in den Integrierten Leitstellen, am Telenotarztstandort Nord sowie im Katastrophenschutz hochmoderne Technik und künstliche Intelligenz (KI) zu integrieren – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Zweckverbandsbereich Würzburg.“
Thomas Eberth dankte allen Verantwortlichen, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen des Roten Kreuzes ausdrücklich für das vertrauensvolle und konstruktive Miteinander. Er betont, dem BRK auch künftig verbunden zu bleiben und freut sich in seiner Funktion als Landrat auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohl der Menschen in der Region. Für die Zukunft wünschte er dem BRK‑Kreisverband weiterhin viel Erfolg, Zusammenhalt und Gottes Segen.
Der BRK‑Kreisverband Würzburg dankt Landrat Eberth für acht Jahre engagierte und verlässliche Arbeit an der Spitze des Verbandes.
